Auf bestimmtem Laufwerk unter Windows wird immer automatisch ein Ordner angelegt

Seit fast einem Jahr jagte ich einem technischen Problem mit Windows 10, mittlerweile auf Windows 11 aktualisiert, auf meinem Spiele- und Arbeitsgerät hinterher. Um den Sachverhalt ausreichend zu beleuchten ist es nötig, ein wenig auszuholen:

Vor 2-3 Jahren hatte ich zur Aufgabe, Daten eines externen Datenträgers zu sichern und in eine dafür eigens eingerichtete Nextcloud zu überführen. Der Datenträger stellte sich im Verlauf als fehlerhaft mit fehlerhaftem Dateisystem (NTFS) heraus. Der Fehler lag nach heutigem Kenntnisstand aber am ehesten an einem mittelmäßig funktionierenden externen USB 3.0-Gehäuse für 2,5 Zoll SATA-Festplatten. Die eine oder andere Korruption von Dateisystemen kann bei Wackelkontakten und Kurzschlüssen schonmal passieren.

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Keine YouTube-Werbung durch VPN in Albanien – stimmt das und lohnt sich das?

Kürzlich kursierte im Internet ein Gerücht, dass YouTube in Albanien keine Werbung spielen dürfe. Das stimmt in der Tat nicht, es gibt kein Gesetz in Albanien, welches Werbung per se verbieten würde. Vielmehr sieht Google derzeit Albanien nicht als interessanten Markt für sein Partnerprogramm, was das Ausmaß an Werbung drastisch reduziert.

Während man an einem vollwertigen Computer durchaus Adblock oder andere Tools nutzen kann, ist diese Option z. B. an Fernsehgeräten nicht direkt gegeben. Hier kann man Werbung nur schwer und manchmal gar nicht blockieren.

Abhilfe kann hier das Routing via albanisches VPN schaffen. Da die meisten Geräte wie z. B. von Samsung heftig in ihren Möglichkeiten, ein VPN direkt zu nutzen, eingeschränkt sind, empfiehlt es sich ein völlig unabhängiges Gateway mit einem alten Computer, Home-Server oder einfach einem ganz einfachen RaspberryPi aufzusetzen. Im Testaufbau nutze ich schlicht meinen Home-Server, welcher für solche Zwecke ohnehin konzipiert ist.

Vorbereitung

Wir brauchen also:

  • ein albanisches VPN
  • oder einen albanischen virtuellen Server (VPS)
  • einen Kleinstcomputer oder ähnliches mit Linux
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MikroTik WiFi „Station“ Mode und „Disconnect Reason Code 2“ mit „Vodafone Station“

Kürzlich erhielt ich als Ersatz für meinen über 12 Jahre alten MikroTik hAP Lite einen neuen MikroTik hAP ax S – ein tolles Gerät. Viel Leistung, ein PoE-Port, ein SFP-Port, für ein Gerät in dieser Preisklasse einfach unschlagbar.

Ausgeliefert wurde der hAP ax S mit RouterOS 7.19.5, welches ich zuerst mal dabei beließ, da ich mich im Urlaub befand und nicht unmittelbar einen Internet-Uplink für das Gerät parat hatte um eine fast automatische Firmware-Aktualisierung durchzuführen.

Geplant war ein normales Bridge-Setup:

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Sehr günstige SATA-Controller: Vorsicht ist geboten

Wie der KFZ-Mechaniker es sich leisten kann, ein altes verrumpeltes Auto zu fahren, so leiste ich mir den Betrieb von billiger oder alter Hardware zur Datenspeicherung im privaten Umfeld. Und wenn man von billigen SATA-Controllern anfängt, kommt man unweigerlich zum Marvell 88SE9215 und Konsorten.

Für normale Anwender, oder diejenigen, die nicht stundenlang zur Rücksicherung ihrer Daten meditieren wollen, sei hier Vorsicht geboten: Diese sehr günstigen SATA-Controller können fehlerbehaftet sein und man bekommt gerade bei den sehr günstigen Herstellern der Karte selten bis keine Firmware-Updates, da die Referenzupdates meistens nur an die Kartenhersteller direkt vergeben werden.

Mein konkretes Beispiel: Der Marvell 88SE9215 – zweimal als 4-Port Karte bestellt, eine sofort kaputt, eine paar Jahre später. Dateisystem korrupt, Backup einspielen. Aua. Wenn man das paarmal gemacht hat, hat man keine Lust mehr. Formatieren, rücksichern, fortfahren. Und beim nächsten mal vielleicht auf eine andere Karte mit anderem Chip setzen. Meine ASMedia ASM1064 basierte Karte ist nun ein Jahr problemlos im Betrieb. Firmware gibts da gleichermaßen schlecht, aber dafür funktioniert sie.

Empfehlung: Signatur mit Bild auf iPad und iPhone

Apple-Geräte sind nun wirklich nicht mein Hauptgebiet und bestimmen auch nicht meinen Arbeitsalltag. Dennoch kommt es vor, dass bestimmte Aufgaben zu erledigen sind, welche solche Geräte einbeziehen. Konkret wurde ich gefragt, wie „schöne“ Signaturen bei Mobilgeräten wie iPhone und iPad zu realisieren seien.

Die Signatur-Freifelder in Apple-Mobilgeräten sind recht schlicht gehalten und erlauben kein „einfaches“ einfügen von Bildern oder HTML-Markup. Copy & Pasted man es allerdings, klappt das trotzdem.

Da eine entsprechende Anleitung bereits verfasst wurde, ist dieser Beitrag eher als Erinnerung und Empfehlung zu betrachten. In der Apple-Community wurde das Thema hier beleuchtet und auch gleich ein hilfreiches Tool verlinkt, welches Bilder und Grafiken in das notwendige base64-Format wandelt.

https://communities.apple.com/de/docs/DOC-250007001

qcow2 Overlay zur Read-Only Datenanalyse großer Speichermedien

Arbeitet man sich in die Materie der Datenanalyse und -wiederherstellung unter Linux ein, kommt man auch automatisch mit den grundlegenden Prinzipien dieser in Kontakt. Ein Prinzip ist: Bei der Analyse und Wiederherstellung sind die Ursprungsdaten nicht zu beschreiben. Entsprechend werden Geräte, Partitionen und Dateisysteme stets nur als Read-Only gemounted oder nur auf 1-zu-1 Abzügen gearbeitet.

Diese Abzüge haben aber einen Haken: Analysiere ich zum Beispiel ein 12 TB Dateisystem, welches partiell überschrieben wurde, so bräuchte ich einen vergleichsweise großen Zwischenspeicher (oder vergleichbares RAID-Array) um einen komplette Abzug zu speichern. Würde ich den Speicher in eine große 12-24 TB externe Festplatte laden, wäre das zwar auch möglich, würde aber ewig dauern.

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