Archiv der Kategorie: Allgemein

Keine YouTube-Werbung durch VPN in Albanien – stimmt das und lohnt sich das?

Kürzlich kursierte im Internet ein Gerücht, dass YouTube in Albanien keine Werbung spielen dürfe. Das stimmt in der Tat nicht, es gibt kein Gesetz in Albanien, welches Werbung per se verbieten würde. Vielmehr sieht Google derzeit Albanien nicht als interessanten Markt für sein Partnerprogramm, was das Ausmaß an Werbung drastisch reduziert.

Während man an einem vollwertigen Computer durchaus Adblock oder andere Tools nutzen kann, ist diese Option z. B. an Fernsehgeräten nicht direkt gegeben. Hier kann man Werbung nur schwer und manchmal gar nicht blockieren.

Abhilfe kann hier das Routing via albanisches VPN schaffen. Da die meisten Geräte wie z. B. von Samsung heftig in ihren Möglichkeiten, ein VPN direkt zu nutzen, eingeschränkt sind, empfiehlt es sich ein völlig unabhängiges Gateway mit einem alten Computer, Home-Server oder einfach einem ganz einfachen RaspberryPi aufzusetzen. Im Testaufbau nutze ich schlicht meinen Home-Server, welcher für solche Zwecke ohnehin konzipiert ist.

Vorbereitung

Wir brauchen also:

  • ein albanisches VPN
  • oder einen albanischen virtuellen Server (VPS)
  • einen Kleinstcomputer oder ähnliches mit Linux
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Sehr günstige SATA-Controller: Vorsicht ist geboten

Wie der KFZ-Mechaniker es sich leisten kann, ein altes verrumpeltes Auto zu fahren, so leiste ich mir den Betrieb von billiger oder alter Hardware zur Datenspeicherung im privaten Umfeld. Und wenn man von billigen SATA-Controllern anfängt, kommt man unweigerlich zum Marvell 88SE9215 und Konsorten.

Für normale Anwender, oder diejenigen, die nicht stundenlang zur Rücksicherung ihrer Daten meditieren wollen, sei hier Vorsicht geboten: Diese sehr günstigen SATA-Controller können fehlerbehaftet sein und man bekommt gerade bei den sehr günstigen Herstellern der Karte selten bis keine Firmware-Updates, da die Referenzupdates meistens nur an die Kartenhersteller direkt vergeben werden.

Mein konkretes Beispiel: Der Marvell 88SE9215 – zweimal als 4-Port Karte bestellt, eine sofort kaputt, eine paar Jahre später. Dateisystem korrupt, Backup einspielen. Aua. Wenn man das paarmal gemacht hat, hat man keine Lust mehr. Formatieren, rücksichern, fortfahren. Und beim nächsten mal vielleicht auf eine andere Karte mit anderem Chip setzen. Meine ASMedia ASM1064 basierte Karte ist nun ein Jahr problemlos im Betrieb. Firmware gibts da gleichermaßen schlecht, aber dafür funktioniert sie.

Empfehlung: Signatur mit Bild auf iPad und iPhone

Apple-Geräte sind nun wirklich nicht mein Hauptgebiet und bestimmen auch nicht meinen Arbeitsalltag. Dennoch kommt es vor, dass bestimmte Aufgaben zu erledigen sind, welche solche Geräte einbeziehen. Konkret wurde ich gefragt, wie „schöne“ Signaturen bei Mobilgeräten wie iPhone und iPad zu realisieren seien.

Die Signatur-Freifelder in Apple-Mobilgeräten sind recht schlicht gehalten und erlauben kein „einfaches“ einfügen von Bildern oder HTML-Markup. Copy & Pasted man es allerdings, klappt das trotzdem.

Da eine entsprechende Anleitung bereits verfasst wurde, ist dieser Beitrag eher als Erinnerung und Empfehlung zu betrachten. In der Apple-Community wurde das Thema hier beleuchtet und auch gleich ein hilfreiches Tool verlinkt, welches Bilder und Grafiken in das notwendige base64-Format wandelt.

https://communities.apple.com/de/docs/DOC-250007001

Google markiert mailcow SoGo Webmailer als „irreführender Inhalt“ und zeigt rote Warnung in Chrome

Absurde Geschichte in eigener Sache: Gestern Mittag begrüßte mich auf meiner geschäftlichen Webpräsenz ein knallrotes Banner „Deceptive site ahead“. Ungewöhnlich, da ich auf meine Außenwirkung achte und nur sehr ausgewählte Software und deren Plugins auf dieser Präsenz nutze. Es sieht in der Tat schlecht aus, IT-Dienstleistungen anzubieten, dann jedoch seine eigene Webseite nicht im Griff zu haben. Googles rotes Banner und der zugehörige Text implizieren zudem immer gleich einen „Hack“ der Webseite, was für Klienten und potenzielle Klienten gleich doppelt schlecht aussieht.

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Kurznotiz: FRITZ!Box – Telefonbuch exportieren & importieren auf Umwegen

Kürzlich war ich mit der Aufgabe betraut eine FRITZ!Box älteren Typs auf das neueste Modell 7690 zu migrieren. Nachdem der automatische Assistent dies nicht schaffte und das nicht reagierende neue Modell zurückgesetzt werden musste, begann ich mit der manuellen Einrichtung und Datenmigration. Dabei war auch das Telefonbuch unbedingt nötig da eine manuelle Übertragung viel zu Aufwändig gewesen wär.

Der Export klappte super, ein Knopf, ein Klick, Sicherungsdatei im JSON-Format heruntergeladen.

Den Knopf für den Import auf dem neuen Gerät suchte ich vergebens. Die Anleitung ist anwenderfreundlich und sehr eindeutig, was den Import angeht. Dennoch kein Import-Knopf.

Nach einigem Ausprobieren kam ich auf die Idee, es könne am Webbrowser liegen. Google Chrome. Firefox gestartet, Login: Import-Button vorhanden.

Verblüffend einfach. Wünsche beste Erfolge beim Import.

Gerbera Media Server Webinterface-Login nicht möglich (404 Not Found, JS-Ressourcen nicht verfügbar) unter Ubuntu 24.04

Vor Jahren hatte ich zuletzt einen UPnP-Medienserver in meinem Heim, um Medien ohne Umweg auf Samsung-TVs zu streamen. Nun wollte ich das mal wieder machen, um zwei mögliche Wege (zusätzlich zur direkten Samba-Einbindung in KODI) zu haben. Gründe dafür gibt es unterschiedliche, unter anderen jedoch die Praktikabilität des abspielens aber auch die Kompatibilität unterschiedilcher Codecs mit dem jeweiligen Gerät (Samsung-TV vs. FireTV-Stick).

Als erstes wollte ich auf meinem Ubuntu 24.04-basierten Homeserver also Gerbera testen. Normal installiert, Webinterface geöffnet: Login-Button führt zu einem 404 und keine Loginfenster. Hervorragende User-Experience.

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