Archiv der Kategorie: Linux

ASCII QR-Code auf der Linux-Kommandozeile generieren

Um die Arbeit mit OTP Passwörtern und deren Einrichtung zu erleichtern, empfehlen sich QR-Codes. Diese kann man natürlich als Grafik generieren und speichern um sie immer wieder zu nutzen, um in entsprechenden Apps und Applikationen das jeweilige Profil anzulegen.

Manchmal kann es jedoch nützlich sein, einen mit Android und iOS kompatiblen QR-Code auf der Kommandozeile zu generieren, den man dann auch im Textformat z. B. in Passwortdatenbanken speichern kann.

echo 'otpauth://totp/Providername:Benutzername?secret=<secret>&issuer=Providername' | qrencode -t ansiutf8

Die otpauth-URL kann dabei mit weiteren Einstellungen gespickt werden, sofern nötig. In meinem Anwendungsfall genügen die Standardeinstellungen zu Code-Länge (6 Stellen), Ablaufzeit des Codes (30 Sekunden) sowie Hashing-Algorithmus (SHA1).

Das Resultat

In mailcow integrierten rspamd via Milter-Protokoll von anderen Mail-Relays nutzen

Vorweg: Das ist grundsätzlich möglich, aber es müssen ein paar Rahmenbedingungen erfüllt sein und es muss ein bisschen konfiguriert werden.

Betreibt man den gesamten mailcow: dockerized-Stack, so ist rspamd als Spamfilter grundsätzlich integriert und wird innerhalb des Stacks für eingehenden und ausgehenden Mail-Traffic genutzt. Unter anderem greift das System dabei auf externe

Eingebunden ist rspamd Stack-intern über einen separaten rspamd-Container, welcher via TCP und den Port 9900 angesprochen wird. Wieder wiederum wird durch die worker-proxy.inc Proxy-Konfiguration auf 11333 weitergeleitet.

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Welches OpenWrt bekommt man noch für einen TP-Link TL-WR841N/ND v8?

Kurz: Die letzte offiziell installierbare Version ist 19.07.10, aber sie muss selbst kompiliert werden. Die letzte offiziell installierbare, fertige Version ist 18.06.9, auch wenn in der Dokumentation als neueste und letzte Variante 17.01.7 suggeriert wird.

Längere Erklärung: Prüft man archive.openwrt.org, findet man ein Factory-Image von 18.06.9 (wenn vor Installation noch die originale TP-Link-Firmware installiert ist) sowie ein Sysupgrade-Image von 18.06.9 (wenn ein Upgrade von einer älteren OpenWrt-Version erfolgt).

Allerdings mit einem Haken: Laut Dokumentation ist 18.06 bereits als „Too big“ gekennzeichnet. Und das stimmt: Nach Installation verbleiben im Flash-Speicher nur noch ca. 80 KB Speicherplatz. Zu wenig um die meisten sinnvollen Pakete nachzuinstallieren oder über Routing und Switching hinausreichende Tätigkeiten vom Gerät durchführen zu lassen.

Kompiliert man OpenWrt selbst, kommt man sogar bis 19.07.10, was das endgültige Release für OpenWrt auf Geräten mit 32MB RAM und 4MB Flash-Speicher ist.

Der Flash-Speicher ist dann aber schon extrem eng gepackt. Es empfiehlt sich ggf. noch auf bestimmte Pakete für PPP, Firewall und IPv6 zu verzichten. Eine detaillierte Anleitung für Einsparung findet sich hier.

Keine YouTube-Werbung durch VPN in Albanien – stimmt das und lohnt sich das?

Kürzlich kursierte im Internet ein Gerücht, dass YouTube in Albanien keine Werbung spielen dürfe. Das stimmt in der Tat nicht, es gibt kein Gesetz in Albanien, welches Werbung per se verbieten würde. Vielmehr sieht Google derzeit Albanien nicht als interessanten Markt für sein Partnerprogramm, was das Ausmaß an Werbung drastisch reduziert.

Während man an einem vollwertigen Computer durchaus Adblock oder andere Tools nutzen kann, ist diese Option z. B. an Fernsehgeräten nicht direkt gegeben. Hier kann man Werbung nur schwer und manchmal gar nicht blockieren.

Abhilfe kann hier das Routing via albanisches VPN schaffen. Da die meisten Geräte wie z. B. von Samsung heftig in ihren Möglichkeiten, ein VPN direkt zu nutzen, eingeschränkt sind, empfiehlt es sich ein völlig unabhängiges Gateway mit einem alten Computer, Home-Server oder einfach einem ganz einfachen RaspberryPi aufzusetzen. Im Testaufbau nutze ich schlicht meinen Home-Server, welcher für solche Zwecke ohnehin konzipiert ist.

Vorbereitung

Wir brauchen also:

  • ein albanisches VPN
  • oder einen albanischen virtuellen Server (VPS)
  • einen Kleinstcomputer oder ähnliches mit Linux
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Sehr günstige SATA-Controller: Vorsicht ist geboten

Wie der KFZ-Mechaniker es sich leisten kann, ein altes verrumpeltes Auto zu fahren, so leiste ich mir den Betrieb von billiger oder alter Hardware zur Datenspeicherung im privaten Umfeld. Und wenn man von billigen SATA-Controllern anfängt, kommt man unweigerlich zum Marvell 88SE9215 und Konsorten.

Für normale Anwender, oder diejenigen, die nicht stundenlang zur Rücksicherung ihrer Daten meditieren wollen, sei hier Vorsicht geboten: Diese sehr günstigen SATA-Controller können fehlerbehaftet sein und man bekommt gerade bei den sehr günstigen Herstellern der Karte selten bis keine Firmware-Updates, da die Referenzupdates meistens nur an die Kartenhersteller direkt vergeben werden.

Mein konkretes Beispiel: Der Marvell 88SE9215 – zweimal als 4-Port Karte bestellt, eine sofort kaputt, eine paar Jahre später. Dateisystem korrupt, Backup einspielen. Aua. Wenn man das paarmal gemacht hat, hat man keine Lust mehr. Formatieren, rücksichern, fortfahren. Und beim nächsten mal vielleicht auf eine andere Karte mit anderem Chip setzen. Meine ASMedia ASM1064 basierte Karte ist nun ein Jahr problemlos im Betrieb. Firmware gibts da gleichermaßen schlecht, aber dafür funktioniert sie.

qcow2 Overlay zur Read-Only Datenanalyse großer Speichermedien

Arbeitet man sich in die Materie der Datenanalyse und -wiederherstellung unter Linux ein, kommt man auch automatisch mit den grundlegenden Prinzipien dieser in Kontakt. Ein Prinzip ist: Bei der Analyse und Wiederherstellung sind die Ursprungsdaten nicht zu beschreiben. Entsprechend werden Geräte, Partitionen und Dateisysteme stets nur als Read-Only gemounted oder nur auf 1-zu-1 Abzügen gearbeitet.

Diese Abzüge haben aber einen Haken: Analysiere ich zum Beispiel ein 12 TB Dateisystem, welches partiell überschrieben wurde, so bräuchte ich einen vergleichsweise großen Zwischenspeicher (oder vergleichbares RAID-Array) um einen komplette Abzug zu speichern. Würde ich den Speicher in eine große 12-24 TB externe Festplatte laden, wäre das zwar auch möglich, würde aber ewig dauern.

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