Funktioniert der „ASUS USB-BT540“ Bluetooth-Stick mit Linux?

Nachdem ich ein Modell eines anderen Herstellers, mit vergleichbarem Chipsatz testete, bestellte ich zusätzlich noch diesen USB Bluetooth-Stick in kleinem Formfaktor.

Während der TP-Link UB500 Plus den Realtek-Chipsatz „RTL8761BU“ nutzt, welcher intern über USB angebunden wird, nutzt der ASUS USB-BT540 intern eine UART-Schnittstelle und den sehr ähnlichen Chipsatz „RTL8761B“. Auf Linux-Ebene sind hier also auch zwei unterschiedliche Treiber im Einsatz, was der Funktion aber keine Probleme bereitet. Er funktioniert unter Ubuntu 25.10 mit aktuellstem Kernel einwandfrei.

Funktioniert der „TP-Link UB500 Plus“ Long-Range Bluetooth-Stick mit Linux?

Leider kennzeichnen Händler ihre Produkte oft nicht zureichend oder behaupten zur Sicherheit, dass keine derartige Kompatibilität gegeben wär. Damit nicht auf die Gefahr bestellt werden muss, dass es nachher eine Retoure wird, kurz: Ja, funktioniert. Ausführlicher:

In meinem Test funktioniert der TP-Link UB500 Plus unter Ubuntu 25.10 einwandfrei und ohne weiteren Aufwand. Eingesteckt, los gehts. Möglich ist das, weil der TP-Link UB500 Plus auf dem Realtek RTL8761BU Chipsatz basiert, welcher in den neuren Linux-Kernels enthalten und funktionstüchtig ist.

Der verwendete Chip ist dabei identisch mit dem UB500 ohne „Plus“, lediglich die Reichweite ist erhöht. In meinem konkreten Fall war ich recht schockiert, über 3 Etagen meinen Samsung-TV zu finden.

Entsprechend empfehle ich den UB500 Plus derzeit uneingeschränkt, wenn er mit einem Linux-System benutzt werden soll.

Canon SELPHY CP510 unter Windows 11 nutzen

Versucht man den 21 Jahre alten Canon SELPHY CP510, zu dessen Verwendung unter Linux ich bereits hier einen Beitrag verfasst hatte, unter Windows 11 mit dem offiziellen und neuesten verfügbaren Treiber von Canon zu installieren, wird dies nur mit folgender Fehlermeldung quittiert.

Die Installation und Verwendung unter Windows 11 ist allerdings dennoch möglich. Canon war schon damals gütig und hat vorausschauend die Treiber sowohl für 32bit, als auch 64bit-Betriebssysteme erstellt, was die Chancen eines Erfolgs unter Windows 8/8.1/10/11 enorm erhöht, den Treiber im Kompatibilitätsmodus nutzen zu können. Aufgerufen wird das Kontextmenü des Treiber-Installers:

Canon SELPHY CP510 unter Windows 11 nutzen weiterlesen

Canon SELPHY CP510 unter Linux nutzen, geht das?

Der Canon SELPHY CP510 ist ein schon sehr alter, portabler Thermosublimationsdrucker aus dem Jahre 2005. Das mir vorliegende, voll funktionsfähige Modell habe ich auf eBay erworben. Die OVP ist etwas lediert, die Staubabdeckung sowie ein originales USB-Kabel fehlen. Dennoch ist das Gerät ansich in einem tollen Zustand und kam sogar mit einer alten Farbkasette und ein paar Bögen Fotopapier.

Es begeistert mich, wie ein solch rigides und tolles Gerät mit 21 Jahren immernoch einwandfrei funktioniert. Dieser Zeit entstammen zahlreiche exzellente Geräte, welche bis heute funktionieren und im Bezug auf die Softwareunterstützung immernoch schritthalten können (das ist für einen anderen Beitrag, aber der CP510 läuft auch unter Windows 11 mit den Windows 7-Treibern im Kompatibilitätsmodus einwandfrei …).

Canon SELPHY CP510 unter Linux nutzen, geht das? weiterlesen

ASCII QR-Code auf der Linux-Kommandozeile generieren

Um die Arbeit mit OTP Passwörtern und deren Einrichtung zu erleichtern, empfehlen sich QR-Codes. Diese kann man natürlich als Grafik generieren und speichern um sie immer wieder zu nutzen, um in entsprechenden Apps und Applikationen das jeweilige Profil anzulegen.

Manchmal kann es jedoch nützlich sein, einen mit Android und iOS kompatiblen QR-Code auf der Kommandozeile zu generieren, den man dann auch im Textformat z. B. in Passwortdatenbanken speichern kann.

echo 'otpauth://totp/Providername:Benutzername?secret=<secret>&issuer=Providername' | qrencode -t ansiutf8

Die otpauth-URL kann dabei mit weiteren Einstellungen gespickt werden, sofern nötig. In meinem Anwendungsfall genügen die Standardeinstellungen zu Code-Länge (6 Stellen), Ablaufzeit des Codes (30 Sekunden) sowie Hashing-Algorithmus (SHA1).

Das Resultat