Autor: Malte

  • Mit EPSON WF-3620 direkt nach paperless-ngx scannen

    Betreibt man eine selbstverwaltete paperless-ngx-Instanz und nutzt ein EPSON Multifunktionsgerät der letzten 12-14 Jahre, so bietet sich theoretisch die Möglichkeit beides so miteinander zu verknüpfen, dass kein manueller Upload über das paperless-ngx-Webinterface nötig ist. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten – eine offizielle Cloud-Lösung, eine leicht unpraktische offizielle Windows-Lösung sowie eine inoffizielle Linux-Lösung. Letztere ist nicht nur am verträglichsten für den Datenschutz, sondern auch elegant, da sie weder einer Cloud-Anbindung noch eines Windows-basierten Zwischensystems bedarf.

    Variante 1

    EPSON bietet den kostenlosen Cloud-Dienst „EPSON Connect“ für seine alten wie neuen Geräte an. Der Dienst erlaubt es nach Registrierung und Verknüpfung mit dem eigenen Multifunktionsgerät im Scan-Menü „Scan to Cloud“ auszuwählen. Im Benutzeraccount von EPSON Connect kann dann wiederum eine Verknüpfung mit einem beliebigen E-Mail-Account angelegt werden.

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  • Mit „fdisk“ Partitionen vor Sektor 2048 anlegen

    Möchte man das Partitionierungsschema von alten MBR-Partitionstabellen mit aktuellem fdisk editieren, kann es sein, dass im Schema als Partitionsbeginn der ersten Partition (meist ext2 auf /boot unter Linux) der Sektor 63 angegeben ist. Löscht man die Partition und erstellt diese mit einem neuen Endsektor neu, so würde sie mit Startsektor 2048 beginnen. Versucht man einen Startsektor vor 2048 einzugeben, wird dies mit

    Value out of range.
    

    quittiert.

    Mit älteren fdisk-Versionen ist die Eingabe kein Problem. Aber auch mit den neueren fdisk-Versionen kann man sich behelfen:

    fdisk -c=dos -u=cylinders /dev/sdX
    

    Hierbei wird die Einheit von Sektoren auf Zylinder umgestellt, wobei ein Zylinder klassisch 63 Sektoren hat. Bei Änderung der Partition kann damit also der Startsektor 63 als Zylinder „1“ angegeben werden.

  • Canon CP510 Lieferumfang und Zubehör

    In den Artikeln „Canon SELPHY CP510 unter Windows 11 nutzen“ und „Canon SELPHY CP510 unter Linux nutzen, geht das?“ beleuchtete ich diesen exzellenten Thermosublimationsdrucker von Canon im Hinblick auf die aktuelle Betriebssystemkompatibilität. Diese ist noch gegeben. Ein Grund, eine retrospektive Betrachtung des Gerätes und seines Zubehörs vorzunehmen.

    Die folgende Tabelle versucht möglichst viele Informationen zum Gerät und dem Zubehör bezogen auf den deutschen Markt (mit Zubehör der anderen Märkte US/Asien) übersichtlich und gesammelt darzustellen. Über Ergänzungen und Inputs freue ich mich (Kommentar oder Direktkontakt).

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  • EPSON WorkForce WF-3620 druckt keine schwarze Farbe

    Kürzlich hatte ich die Chance, einen EPSON WF-3620 kostenlos zu übernehmen. Eigentlich ein tolles Gerät für den fortgeschrittenen Heimbetrieb: Einzug-Scanner mit Duplex, Tintendruck mit Duplex, günstige Aftermarket-Patronen, Ethernet, WiFi, Front-USB und Steckkartenanschluss, Faxfunktion. Für seine Zeit 2013/2014 ein tolles Gerät, welches, sofern voll funktionstüchtig, auch heute noch eine gute Figur macht. Der Haken: Die schwarze Farbe funktioniert gar nicht.

    Erster Funktionstest und erste Düsenreinigung

    Drucker angeschlossen, großflächig schwarz gedruckt: Nichts. Kein bisschen schwarze Farbe auf dem Papier. Der WF-3620 besitzt einen flachen Druckkopf über welchem die Patronen eingesteckt werden. Der Ansaugweg ist hier im Vergleich zu anderen Modellen recht kurz. Also eine Düsenreinigung durchführen. Bis hierhin leider kein Erfolg.

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  • Funktioniert der „ASUS USB-BT540“ Bluetooth-Stick mit Linux?

    Nachdem ich ein Modell eines anderen Herstellers, mit vergleichbarem Chipsatz testete, bestellte ich zusätzlich noch diesen USB Bluetooth-Stick in kleinem Formfaktor.

    Während der TP-Link UB500 Plus den Realtek-Chipsatz „RTL8761BU“ nutzt, welcher intern über USB angebunden wird, nutzt der ASUS USB-BT540 intern eine UART-Schnittstelle und den sehr ähnlichen Chipsatz „RTL8761B“. Auf Linux-Ebene sind hier also auch zwei unterschiedliche Treiber im Einsatz, was der Funktion aber keine Probleme bereitet. Er funktioniert unter Ubuntu 25.10 mit aktuellstem Kernel einwandfrei.

  • Funktioniert der „TP-Link UB500 Plus“ Long-Range Bluetooth-Stick mit Linux?

    Leider kennzeichnen Händler ihre Produkte oft nicht zureichend oder behaupten zur Sicherheit, dass keine derartige Kompatibilität gegeben wär. Damit nicht auf die Gefahr bestellt werden muss, dass es nachher eine Retoure wird, kurz: Ja, funktioniert. Ausführlicher:

    In meinem Test funktioniert der TP-Link UB500 Plus unter Ubuntu 25.10 einwandfrei und ohne weiteren Aufwand. Eingesteckt, los gehts. Möglich ist das, weil der TP-Link UB500 Plus auf dem Realtek RTL8761BU Chipsatz basiert, welcher in den neuren Linux-Kernels enthalten und funktionstüchtig ist.

    Der verwendete Chip ist dabei identisch mit dem UB500 ohne „Plus“, lediglich die Reichweite ist erhöht. In meinem konkreten Fall war ich recht schockiert, über 3 Etagen meinen Samsung-TV zu finden.

    Entsprechend empfehle ich den UB500 Plus derzeit uneingeschränkt, wenn er mit einem Linux-System benutzt werden soll.