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Canon SELPHY CP510 unter Linux nutzen, geht das?

Der Canon SELPHY CP510 ist ein schon sehr alter, portabler Thermosublimationsdrucker aus dem Jahre 2005. Das mir vorliegende, voll funktionsfähige Modell habe ich auf eBay erworben. Die OVP ist etwas lediert, die Staubabdeckung sowie ein originales USB-Kabel fehlen. Dennoch ist das Gerät ansich in einem tollen Zustand und kam sogar mit einer alten Farbkasette und ein paar Bögen Fotopapier.

Es begeistert mich, wie ein solch rigides und tolles Gerät mit 21 Jahren immernoch einwandfrei funktioniert. Dieser Zeit entstammen zahlreiche exzellente Geräte, welche bis heute funktionieren und im Bezug auf die Softwareunterstützung immernoch schritthalten können (das ist für einen anderen Beitrag, aber der CP510 läuft auch unter Windows 11 mit den Windows 7-Treibern im Kompatibilitätsmodus einwandfrei …).

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ASCII QR-Code auf der Linux-Kommandozeile generieren

Um die Arbeit mit OTP Passwörtern und deren Einrichtung zu erleichtern, empfehlen sich QR-Codes. Diese kann man natürlich als Grafik generieren und speichern um sie immer wieder zu nutzen, um in entsprechenden Apps und Applikationen das jeweilige Profil anzulegen.

Manchmal kann es jedoch nützlich sein, einen mit Android und iOS kompatiblen QR-Code auf der Kommandozeile zu generieren, den man dann auch im Textformat z. B. in Passwortdatenbanken speichern kann.

echo 'otpauth://totp/Providername:Benutzername?secret=<secret>&issuer=Providername' | qrencode -t ansiutf8

Die otpauth-URL kann dabei mit weiteren Einstellungen gespickt werden, sofern nötig. In meinem Anwendungsfall genügen die Standardeinstellungen zu Code-Länge (6 Stellen), Ablaufzeit des Codes (30 Sekunden) sowie Hashing-Algorithmus (SHA1).

Das Resultat

qcow2 Overlay zur Read-Only Datenanalyse großer Speichermedien

Arbeitet man sich in die Materie der Datenanalyse und -wiederherstellung unter Linux ein, kommt man auch automatisch mit den grundlegenden Prinzipien dieser in Kontakt. Ein Prinzip ist: Bei der Analyse und Wiederherstellung sind die Ursprungsdaten nicht zu beschreiben. Entsprechend werden Geräte, Partitionen und Dateisysteme stets nur als Read-Only gemounted oder nur auf 1-zu-1 Abzügen gearbeitet.

Diese Abzüge haben aber einen Haken: Analysiere ich zum Beispiel ein 12 TB Dateisystem, welches partiell überschrieben wurde, so bräuchte ich einen vergleichsweise großen Zwischenspeicher (oder vergleichbares RAID-Array) um einen komplette Abzug zu speichern. Würde ich den Speicher in eine große 12-24 TB externe Festplatte laden, wäre das zwar auch möglich, würde aber ewig dauern.

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Linux mit Hybrid-Grafiklösungen betreiben und unterschiedliche GPUs für Anwendungen verwenden

Einige Notebooks verfügen über eine sogenannte Hybrid-Grafiklösung, bei der sowohl eine in die APU integrierte Grafikeinheit als auch eine zusätzliche, dedizierte GPU verbaut ist. In diesem Fall handelt es sich um ein ASUS K73TK von Mitte 2012, das sind bis jetzt etwa 13 Jahre. Alt Grafiklösung hat das genannte Gerät eine AMD Radeon HD 6520G (integriert in der APU) und eine Radeon HD 7500M als separaten Grafikchip.

Unter Windows erfolgt die Steuerung der beiden GPUs in der Regel automatisch durch die Treibersoftware. Unter Linux dagegen bietet der Kernel die Möglichkeit, über die Funktion vga_switcheroo zwischen den GPUs umzuschalten. In meinem konkreten Fall ließ sich diese Funktion jedoch nicht erfolgreich nutzen – weder im Betrieb noch im Bootvorgang.

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Von einem Linux-Host beliebige UPnP-Portfreigaben des Routers anfordern

Um von einem Linux-Host automatische Portfreigaben/Portweiterleitungen per UPnP anzufordern, bietet sich auf der Kommandozeile upnpc an. Das Kommando erhält man unter gängigen Systemen durch die Installation des „miniupnpc“ Paketes.

Eine Portfreigabe kann man dann über

upnpc -a 192.168.188.157 22 2222 TCP

anfordern. Nutzt das eigene Linux-System mehrere Netzwerkinterfaces muss auch noch eine IP auf dem Interface oder ein Interface ansich mit dem Parameter „-m“ definiert werden:

upnpc -m eth2 -a 192.168.188.157 22 2222 TCP
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Samsung SCX-4100 unter Ubuntu 24.04 betreiben (Drucken und Scannen)

Eins vorab: Der SCX-4100 unter Linux ist im Druck weitgehend unproblematisch. Nicht nur erkennt Ubuntu 24.04 diesen sofort, sondern es kann auch direkt und ohne weiteren Aufwand gedruckt werden. Es gibt zwar eine eigentlich passende Anleitung für Ubuntu, die jedoch nicht funktioniert.

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