Kategorie: Linux

  • paperless-ngx: Auf Hetzner Cloud-Server eigene Domain einrichten

    Ist auf einem virtuellen Server, vgl. Hetzner Cloud-Server, einmal paperless-ngx aufgesetzt, sind gute Voraussetzungen geschaffen, vom bloßen Zugriff über eine IP im Browser auf eine menschenlesbare und -merkbare Domain zu wechseln.

    Dazu bedarf es einer Domain von einem Domainregistrar. Hiervon gibt es viele, die sich lediglich in der Verwaltung der Domain und im Preis unterscheiden. Anfängerkompatibel sind u. A.:

    • DomainFactory
    • United-Domains
    • Strato
    • viele mehr, Recherche lohnt sich unter Umständen
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  • paperless-ngx: Installation auf einem Hetzner Cloud-Server

    In der folgenden Anleitung möchte ich kurz auf die Installation von paperless-ngx‘ Docker-Compose Stack unter einem frisch installierten Hetzner Cloud-Server mit Ubuntu 24.04 eingehen.

    Schritt 1: Bestellprozess

    Der Bestellprozess bei Hetzner wird durchlaufen, je nach Notwendigkeit wird ein entsprechend dimensionierter Hetzner Cloud-Server mit IPv4 oder ohne IPv4 (dann nur mit IPv6) bestellt. Wenn der Hetzner Cloud-Server verfügbar ist, erhält man die initialen Zugangsdaten zum root-Account per E-Mail.

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  • Linux mit Hybrid-Grafiklösungen betreiben und unterschiedliche GPUs für Anwendungen verwenden

    Einige Notebooks verfügen über eine sogenannte Hybrid-Grafiklösung, bei der sowohl eine in die APU integrierte Grafikeinheit als auch eine zusätzliche, dedizierte GPU verbaut ist. In diesem Fall handelt es sich um ein ASUS K73TK von Mitte 2012, das sind bis jetzt etwa 13 Jahre. Alt Grafiklösung hat das genannte Gerät eine AMD Radeon HD 6520G (integriert in der APU) und eine Radeon HD 7500M als separaten Grafikchip.

    Unter Windows erfolgt die Steuerung der beiden GPUs in der Regel automatisch durch die Treibersoftware. Unter Linux dagegen bietet der Kernel die Möglichkeit, über die Funktion vga_switcheroo zwischen den GPUs umzuschalten. In meinem konkreten Fall ließ sich diese Funktion jedoch nicht erfolgreich nutzen – weder im Betrieb noch im Bootvorgang.

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  • Von einem Linux-Host beliebige UPnP-Portfreigaben des Routers anfordern

    Um von einem Linux-Host automatische Portfreigaben/Portweiterleitungen per UPnP anzufordern, bietet sich auf der Kommandozeile upnpc an. Das Kommando erhält man unter gängigen Systemen durch die Installation des „miniupnpc“ Paketes.

    Eine Portfreigabe kann man dann über

    upnpc -a 192.168.188.157 22 2222 TCP
    

    anfordern. Nutzt das eigene Linux-System mehrere Netzwerkinterfaces muss auch noch eine IP auf dem Interface oder ein Interface ansich mit dem Parameter „-m“ definiert werden:

    upnpc -m eth2 -a 192.168.188.157 22 2222 TCP
    
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  • Bei linuxserver/docker-wireguard automatisch WireGuard-Clients im laufenden Betrieb hinzufügen

    Für die Realisierung eines WireGuard-VPN in Sterntopologie nutze ich linuxserver/docker-wireguard. Das Docker Container-Image ist eines von vielen ganz hervorragenden Container-Images von linuxserver.io, welches mit einem gefestigten Featureset und regelmäßigen Updates kommt.

    Leider sieht es im Standard nur vor, dass WireGuard-Peers per Umgebungsvariable „PEERS“ mit Komma getrennt eingestellt werden. Peers, die nicht mehr oder noch nicht in der Liste sind, werden auch nicht als solche in der vom Server verwendeten wg01.conf eingetragen und sind damit nicht in der Lage, eine Verbindung aufzubauen. Wie ich das unkompliziert gelöst habe, ohne das Container-Image anzupassen, möchte ich hier zeigen:

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  • Kurz: Dell R7715 mit iPXE crasht

    Wenn ein ziemlich neuer Dell R7715 Server oder Server dieser Serie nach einem Bootvorgang z. B. von Ubuntu 24.04 mittels iPXE (Netzwerkboot) crasht und davor gerade noch diese Textzeilen emittieren kann:

    EFI stub: Loaded initrd from LINUX_EFI_INITRD_MEDIA_GUID device path
    EFI stub: Measured initrd data into PCR 9
    

    Empfiehlt es sich, die aktuellste iPXE-Version aus dem GitHub-Repository zu laden und selbst zu kompilieren. Dabei ist darauf zu achten nicht das Release-Tag 1.21.1 zu nutzen, sondern wirklich die aktuellste Version aus dem Master-Branch. 1.21.1 ist 5 Jahre alt und mit den neuesten Hardware-Komponenten nicht mehr ganz kompatibel.

    Nach dem iPXE-Update war ich in der Lage, Ubuntu 24.04 übers Netzwerk zu installieren.