Kategorie: Linux

  • Vergleichoperatoren und Bedigungsüberprüfungen

    Nun noch den passenden Artikel zum test-Befehl, über den wir bereits bei den IF-Anweisungen gesprochen haben.

    Hier zeige ich die verschiedenen Möglichkeiten um eine Prüfung in einer IF-Anweisung mit Hilfe des test-Befehls durchzuführen.

    -r Dateiname
    Die Datei Dateiname exisitert und ist lesbar

    -w Dateiname
    Die Datei Dateiname existiert und ist beschreibbar

    -x Dateiname
    Die Datei Dateiname existiert und ist ausführbar

    -d Dateiname
    Die Datei Dateiname existiert und ist ein Verzeichnis

    -s Dateiname
    Die Datei Dateiname existiert und ist nicht leer

    -b Dateiname
    Die Datei Dateiname existiert und ist ein blockorientiertes Gerät

    -c Dateiname
    Die Datei Dateiname existiert und ist ein zeichenorientiertes Gerät
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  • Bedingungsüberprüfungen – If & Case

    Im vorherigen Artikel habt ihr bereits etwas von vers. Schleifenarten gehört.
    Natürlich gibt es, wie in vielen anderen Programmiersprachen, auch unter Linux die Anweisungen mit if und case.

    1. Die if-Anweisung
    Der grundlegende Standardaufbau einer if-Anweisung in bash sieht wie folgt aus:

    if Kommando
    then
      Aktion
      Aktion
      ...
    fi

    Dennoch wird dieser einfach Aufbau nur sehr selten verwendet. Meist finden wir die if-Anweisung in Kombination mit dem test-Befehl.

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  • Schleifenarten – Theorie & Praxis

    Moin, hier erkläre ich euch, welche Schleifen es unter Linux gibt und nenne dazu jeweils Beispiele.

    Ok legen wir los.

    1. Die kopfgesteurte Schleife mit „while“
    Die kopfgesteuerte Schleife prüft vor jedem Durchlauf die Bedingung. Im Extremfall wird diese Schleife also kein einziges Mal durchlaufen, wenn nämlich die Bedingung schon von vorneherein nicht wahr ist. Eine while-Schleife wird auch gern als Endlosschleife benutzt, das bedeutet, dass die Bedingung immer wahr ist.

    Aufbau:

    while [ Ausdruck ]
    do
      Kommandos...
    done

     

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  • S.M.A.R.T-Daten auslesen mit der Kommandozeile (Debian/Ubuntu)

    Wollen wir unter Linux mal wissen, welche Laufzeiten und Starts unsere Festplatten hinter sich haben, so können wir unter Debian und Ubuntu das Tool „smartmontools“ (smartctl) zu Rate ziehen.

    smartctl ist in der Lage, einen Kurz- und Langtest der im System befindlichen Festplatten durchzuführen und sämtliche von S.M.A.R.T bereitgestellte Daten auszulesen und in einem Summary auszugeben.

    smartmontools kann unter Debian und Ubuntu aus den offiziellen Repos heruntergeladen werden. Die Variable „[Festplatte]“ steht jeweils für die zu testende Festplatte. In meinem Fall wären das „/dev/sda“, „/dev/sdb“, „/dev/sdc“ und „/dev/sdd“. Welche Festplatten bei euch vorhanden sind, findet ihr mit

    blkid

    heraus.

    Folgende Befehle dürften besonders interessant sein:

    smartctl -a [Festplatte]

    gibt uns eine ausführliche Zusammenfassung aller herausgefundenen Daten aus.

    smartctl -t long [Festplatte]

    initiiert einen langen Festplattentest. Die Ausgabe weist uns auf die anstehende Dauer und die Möglichkeit, den Prozess mit smartctl -X [Festplatte] zu beenden, hin.
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  • Bewegen in der Konsole (Terminal)

    Hier erkläre ich euch, wie ihr euch durch euer Linux System durcharbeitet und gleichzeitig die wichtigsten und bekanntesten Befehle kennenlernt.
    (siehe Allgemeine Linux Befehle)

    Als erstes öffnen wir die Konsole (Terminal).
    Hinweis: die $ werden nicht als Befehl gezählt, sondern sind eine Veranschaulichung dafür, dass wir uns auf der Befehls-Ebene befinden und nicht in einer Datei!
    Anschließend geben wir den Befehl „pwd“ ein
    $ pwd
    (pwd – zeigt uns unseren aktuellen Standort/Pfad)
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  • Aliase unter Linux – Zeit sparen durch effiziente Abkürzungen!

    Ihr wolltet schon immer einmal wissen, was Aliase sind und wie man sie permanent zur Verfügung stellt?
    Ich zeige euch, wie es geht!

    Was ist überhaupt ein Alias?
    Ein Alias ist ein Pseudonym, um einen Befehl unter einem anderen Namen aufzurufen.

    Beispiel:
    Ihr möchtet eine SSH-Verbindung aufbauen, dazu gebt ihr im Normalfall folgenden Befehl ein:
    $ ssh user@server-ip

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